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riff führer Phuket Thailand - Knorpelfische

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KNORPELFISCHE (Chondrichthyes)

Zur Klasse der Knorpelfische zählen alle Haie und Rochen. Ihr Skelett wird aus kalkhaltigen Knorpelzellen aufgebaut. Die Rumpfmuskulatur ist durch Bindegewebe fest mit der Wirbelsäule verbunden. Alle Knorpelfische sind Fleischfresser. Bei allen Knorpelfischen ist der Kopf mit elektrosensitiven Poren versehen, die dem Aufspüren von Beute dienen.

Knorpelfische haben diverse Reproduktionsmethoden. Teils legen sie Eier, teils gebären sie lebende Junge. Im Gegensatz zu Knochenfischen findet die Befruchtung der Eier stets im Körper der Weibchen statt. Wegen der im Vergleich zu Knochenfischen recht langsamen Vermehrung – lange Tragzeiten von oft mehreren Monaten bei lebendgebärenden Arten sowie geringe Gelegezahlen bei eierlegenden Arten – sind viele Knorpelfischarten in ihrer Existenz bedroht.

Jedes Jahr verenden Millionen in Treibnetzen und die kommerzielle Bejagung von Haien wegen ihrer Flossen hat die Bestände vieler Arten stark dezimiert. 

HAIE

LEOPARDENHAI (Stegastoma fasciatum)

Leopard Shark at Phi Phi IslandLänge: bis 3 m

Unverwechselbarer Hai, dessen Schwanzflosse fast so lang ist wie der restliche Körper.

Tagsüber ruht der Hai meist bewegungslos auf sandigen Flächen im Riff. Der nachtaktive Jäger ernährt sich von Krebstieren, Muscheln, Schnecken und Fischen.

Meistgesehener Hai an allen Tauchplätzen der Andamansee.

WALHAI (Rhincodon typus)

Whale Shark near the Similan IslandsLänge: bis 18 m

Größte lebende Fischart, anzutreffen in allen tropischen Gewässern. Trotz seiner immensen Größe ein harmloser Zeitgenosse- nur vor seiner Schwanzflosse sollte man sich in Acht nehmen.

Mit seinem weitgeöffneten, riesigen Maul filtert er seine Nahrung, bestehend aus kleinen Fischen, Kalmaren, Kleinkrebsen und sonstigem Plankton, aus dem Wasser.

Walhaie gebären lebende Junge von ca. 70 cm Länge. Die Lebensweise der Walhaie ist so gut wie unbekannt.

AMMENHAI (Nebrius ferrugineus)

Länge: bis 3 m

Nachtaktiver Bodenbewohner, tagsüber in Höhlen und überhängen teilweise in Gruppen zu beobachten.

Barteln über dem Maul dienen zum Finden und Erkennen von Beute wie Krebstieren, Seeigeln und Riffischen.

SCHWARZSPITZENRIFFHAI (Carcharhinus melanopterus)

Länge: bis 2 m

Tagaktiver Riffjäger, der auch in sehr seichtes Wasser eindringt, um Fische zu jagen. Leicht an den schwarzen Flossenspitzen zu erkennen.

Tauchern gegenüber recht scheu.

WEISS-SPITZENRIFFHAI (Triaenodon obesus)

White-Tip Reef Shark at the Similan IslandsLänge: bis 2 m

Weitverbreitete Art, wenig scheu gegenüber Tauchern.

Oft in Gruppen in Höhlen anzutreffen. Jagt nachts Fische im Korallenriff.

GRAUER RIFFHAI (Carcharhinus amblyrhynchos)

Grey Reef Shark near the Similan Islands Länge: bis 2 m

Häufig zu beobachten, speziell um Hin Daeng Gruppen von bis zu 30 Tieren, wenig scheu, tagaktiv.

Bei Störung zeigen sie ein typisches Territorialverhalten wie Buckeln, Absenken der Brustflossen und hektisches Schwimmen.

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ROCHEN

KUHLS STECHROCHEN (Dasyatis kuhlii)

Kuhls Stingray near the bottom during a dive at the Similan IslandsBreite: bis 40 cm

Weitverbreitete Rochenart, abendaktiv, tagsüber im Sand ruhend.

Typisch sind die weiße Schwanzspitze und zwei Stacheln auf der Schwanzmitte.

Beute sind Würmer, Garnelen und Krebse.

SCHWARZPUNKTROCHEN (Taeniura meyeni)

Breite: bis 2 m

Beim Tauchen trifft man sie meist auf Sandflecken im Riff, teils auch in Höhlen und überhängen.

Ernährt sich von Weichtieren und Krebsen, die er im Sand freilegt.

ADLERROCHEN (Aetobatus narinari)

Breite: bis 3 m

Meist anzutreffen im Freiwasser küstennaher Korallenriffe. Typisch ist die dunkle Oberseite mit zahlreichen weißen Punkten und der markante Kopf.

Muscheln und Schnecken sind seine Lieblingsspeise. Sein Gebiss besteht aus zwei Platten von ineinander verzahnten Brechzähnen.

MANTAROCHEN (Manta birostris)

Manta Ray at the Similan National ParkBreite: bis 7 m

Die größte Rochenart lebt im offenen Meer, kommt aber auch in Riffnähe vor, z.b. um sich an Putzerstationen reinigen zu lassen.

Mantas sind Filtrierer - ihre Nahrung besteht aus Plankton und kleinen Fischen. Mantas sind sehr elegante Schwimmer.

Beim Fressen schlagen sie zuweilen Purzelbäume oder durchbrechen sogar die Wasseroberfläche, um sich von Parasiten zu befreien.

GROSSER GITARRENROCHEN (Rhynchobatus djiddensis)

Länge: bis 3,1 m

Dieser faszinierende Fisch stellt eine übergangsform zwischen Haien und Rochen dar.

Meist anzutreffen auf sandigen Flächen oder auf Korallengeröll bis in 50 m Tiefe. Er ernährt sich von bodenlebenden Fischen, Weichtieren und Krebsen.

Gitarrenrochen sind lebendgebärend mit Wurfgrößen von etwa 4 Jungen.

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