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KNORPELFISCHE (Chondrichthyes)

Zur Klasse der Knorpelfische zählen alle Haie und Rochen.
Ihr Skelett wird aus kalkhaltigen Knorpelzellen aufgebaut. Die Rumpfmuskulatur
ist durch Bindegewebe fest mit der Wirbelsäule verbunden. Alle
Knorpelfische sind Fleischfresser. Bei allen Knorpelfischen ist
der Kopf mit elektrosensitiven Poren versehen, die dem Aufspüren
von Beute dienen.
Knorpelfische haben diverse Reproduktionsmethoden.
Teils legen sie Eier, teils gebären sie lebende Junge. Im Gegensatz
zu Knochenfischen findet die Befruchtung der Eier stets im Körper
der Weibchen statt. Wegen der im Vergleich zu Knochenfischen recht
langsamen Vermehrung – lange Tragzeiten von oft mehreren Monaten
bei lebendgebärenden Arten sowie geringe Gelegezahlen bei eierlegenden
Arten – sind viele Knorpelfischarten in ihrer Existenz bedroht.
Jedes Jahr verenden Millionen in Treibnetzen und die kommerzielle
Bejagung von Haien wegen ihrer Flossen hat die Bestände vieler
Arten stark dezimiert.
HAIE

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LEOPARDENHAI (Stegastoma fasciatum)
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Länge:
bis 3 m
Unverwechselbarer Hai, dessen Schwanzflosse fast so lang ist
wie der restliche Körper.
Tagsüber ruht der Hai
meist bewegungslos auf sandigen Flächen im Riff. Der
nachtaktive Jäger ernährt sich von Krebstieren,
Muscheln, Schnecken und Fischen.
Meistgesehener Hai an allen
Tauchplätzen der Andamansee.
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Länge:
bis 18 m
Größte lebende Fischart, anzutreffen in allen tropischen
Gewässern. Trotz seiner immensen Größe ein
harmloser Zeitgenosse- nur vor seiner Schwanzflosse sollte
man sich in Acht nehmen.
Mit seinem weitgeöffneten, riesigen
Maul filtert er seine Nahrung, bestehend aus kleinen Fischen,
Kalmaren, Kleinkrebsen und sonstigem Plankton, aus dem Wasser.
Walhaie gebären lebende Junge von ca. 70 cm Länge.
Die Lebensweise der Walhaie ist so gut wie unbekannt.
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AMMENHAI (Nebrius ferrugineus)
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Länge:
bis 3 m
Nachtaktiver Bodenbewohner, tagsüber in Höhlen und
Überhängen teilweise in Gruppen zu beobachten.
Barteln
über dem Maul dienen zum Finden und Erkennen von Beute
wie Krebstieren, Seeigeln und Riffischen.
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SCHWARZSPITZENRIFFHAI (Carcharhinus melanopterus)
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Länge:
bis 2 m
Tagaktiver Riffjäger, der auch in sehr seichtes Wasser
eindringt, um Fische zu jagen. Leicht an den schwarzen Flossenspitzen
zu erkennen.
Tauchern gegenüber recht scheu.
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WEISS-SPITZENRIFFHAI (Triaenodon obesus)
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Länge:
bis 2 m
Weitverbreitete Art, wenig scheu gegenüber Tauchern.
Oft in Gruppen in Höhlen anzutreffen. Jagt nachts Fische
im Korallenriff.
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GRAUER RIFFHAI (Carcharhinus amblyrhynchos)
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Länge:
bis 2 m
Häufig zu beobachten, speziell um Hin Daeng Gruppen von
bis zu 30 Tieren, wenig scheu, tagaktiv.
Bei Störung
zeigen sie ein typisches Territorialverhalten wie Buckeln,
Absenken der Brustflossen und hektisches Schwimmen.
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ROCHEN
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KUHLS STECHROCHEN (Dasyatis kuhlii)
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Breite:
bis 40 cm
Weitverbreitete Rochenart, abendaktiv, tagsüber im Sand
ruhend.
Typisch sind die weiße Schwanzspitze und zwei
Stacheln auf der Schwanzmitte.
Beute sind Würmer, Garnelen
und Krebse.
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SCHWARZPUNKTROCHEN (Taeniura meyeni)
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Breite: bis
2 m
Beim Tauchen trifft man sie meist auf Sandflecken im Riff,
teils auch in Höhlen und Überhängen.
Ernährt
sich von Weichtieren und Krebsen, die er im Sand freilegt.
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ADLERROCHEN (Aetobatus narinari)
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Breite: bis
3 m
Meist anzutreffen im Freiwasser küstennaher Korallenriffe.
Typisch ist die dunkle Oberseite mit zahlreichen weißen
Punkten und der markante Kopf.
Muscheln und Schnecken sind
seine Lieblingsspeise. Sein Gebiss besteht aus zwei Platten
von ineinander verzahnten Brechzähnen.
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MANTAROCHEN (Manta birostris)
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Breite:
bis 7 m
Die größte Rochenart lebt im offenen Meer, kommt
aber auch in Riffnähe vor, z.b. um sich an Putzerstationen
reinigen zu lassen.
Mantas sind Filtrierer - ihre Nahrung
besteht aus Plankton und kleinen Fischen. Mantas sind sehr
elegante Schwimmer.
Beim Fressen schlagen sie zuweilen Purzelbäume
oder durchbrechen sogar die Wasseroberfläche, um sich
von Parasiten zu befreien.
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GROSSER GITARRENROCHEN (Rhynchobatus djiddensis)
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Länge:
bis 3,1 m
Dieser faszinierende Fisch stellt eine Übergangsform
zwischen Haien und Rochen dar.
Meist anzutreffen auf sandigen
Flächen oder auf Korallengeröll bis in 50 m Tiefe.
Er ernährt sich von bodenlebenden Fischen, Weichtieren
und Krebsen.
Gitarrenrochen sind lebendgebärend mit Wurfgrößen
von etwa 4 Jungen.
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